Zugewachsen

Schon lange nicht mehr hindurch gegangen,
früher vertraut und heute vergessen.
Ein anderer Weg ist stärker geworden,
warum bleibt dieser verschlossen?
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Das ist bei uns los

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Festgottesdienst zur Verabschiedung unserer Pastorin Frau Inge Matern

Nach 10 Jahren im Dienst unserer Kirchengemeinde Celle-Neustadt, wird Pastorin Matern verabschiedet.
Wir laden Sie herzlich zu dem Festgottesdienst, am 07.06.2015 um 15.00 Uhr, ein.
Im Anschluss an den Gottesdienst sind Sie zu einem Empfang eingeladen.


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Gemeindeausfahrt zwischen gestern und heute

In einem nagelneuen Postbus – quasi als Jungfernfahrt vor den geplanten Städtetouren – machten sich 47 Gemeindemitglieder und Bekannte auf den Weg nach Hamburg.

Als erstes galt es, sich mit dem Gestern, mit unserer Geschichte, auseinanderzusetzen. Dazu steuerte die Gruppe den Ohlsdorfer Friedhof an. Gegründet 1877 vom Architekten Wilhelm Cordes, ist er Hamburgs größte Grünanlage und der Welt größter Parkfriedhof. Bei einer Führung konnte sich die Gruppe ein Bild von der Vergangenheit bedeutender Menschen machen, wurde erinnert an Kriege, Verfolgung und Katastrophen. Aber Ohlsdorf ist auch ein Spiegelbild von Kunsthandwerk und Kulturgeschichte. Besonders eindrucksvoll war der „Garten der Frauen“ – eine europaweit einmalige Anlage -, in dem historische Grabsteine bedeutender Frauen Hamburgs aufgestellt sind, die sich politisch, für Frauenrechte und humanitäre Ziele engagierten oder unter Gewalt, Missbrauch und Ausgrenzung gelitten haben. Hier können sich auch Frauen, die die Idee des Gartens der Frauen unterstützen, beisetzen lassen.

Ein Kolumbarium - dort werden Urnen oberirdisch in Nischen beigesetzt – wurde besucht und eine Kapelle besichtigt, in der dann eine kurze Besinnung stattfand.

Im Café Fritz stärkten sich die Teilnehmer bei Spargel oder Maischolle, bevor es weiter zum Flughafen Fuhlsbüttel ging, um einen direkten Blick auf  das Heute und seine technischen Möglichkeiten zu werfen. Dies geschah bei einer Vorfeldrundfahrt. Hautnah und eindrucksvoll sah man kleinere und größere Flieger landen und starten, erlebte die Abfertigung der Maschinen vor dem Start und wurde über technisches Know-how unterrichtet.

Den Gesamtablauf konnten alle im detailgetreuen Flughafenmodell mit realistischer Akustik, vibrierenden Sitzen und Nachtillumination erleben.

Bei der abschließenden Kaffeetafel waren sich alle einig, dass dieser Tag - zwischen gestern und heute - bleibende und überraschende Informationen und Erinnerungen mit sich gebracht hat.

Eine kleine Bildergalerie soll die Fahrt veranschaulichen.


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Wunderkinder batiken

Am 28. Mai 2015 haben die Wunderkinder gebatikt. Dazu brachten sie alle ein weißes T-Shirt mit. Die Ergebnisse sehen wunderbar aus. Hier ein paar Bilder vom Nachmittag:

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Bild: Die Liedersachsen

Konzert - Die Liedersachsen spielen in der St. Katharinenkirche zu Duingen

Wir haben im Juni 2015 ein besonders Highlight in der Duinger St. Katharinenkirche! Am 20. Juni 2015 um 20.00 Uhr geben die Liedersachsen ein Konzert. Eintrittskarten sind u.a. im Kirchenbüro zu erhalten (Mo u. Fr, jeweils 15-18 Uhr)

Der Ablauf an diesem Tag ist wie folgt geplant:

18.00 Uhr - Gottesdienst mit Pastor Dr. C. Meisiek
ab ca. 19.00 Uhr ist für das leibliche Wohl gesorgt (Grillen und Getränke gegen Bezahlung)
20.00 Uhr - Konzert der Liedersachsen

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an diesem ganz besonderen Event.

Für die Kirchengemeinde Duingen
Sekretariat
Peter Seip
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Bild: Felix Koltermann

Bilder vom Krieg – zwischen Berichterstattung und Propaganda

Mittwoch, 17. Juni 2015, 18 Uhr, Vortrag und Gespräch mit Felix Koltermann

Haus kirchlicher Dienste, Archivstraße 3, Raum C, 30169 Hannover

Die in der aktuellen Berichterstattung der Medien auftauchenden Konflikt- und Krisenherde sind leider sehr zahlreich und lösen immer wieder aufs Neue Bestürzung aus, bis es wieder zu einer neuen Krise an einer anderen Stelle kommt. Zunehmend scheint sich im bundesdeutschen Diskurs durchzusetzen, dass militärische Maßnahmen notwendig sind, um „Lösungen“ für die jeweiligen Konflikte zu finden.

Im Rahmen des Vortrages soll es u. a. um die Fragen gehen, wie stark Bilder als „Waffen“ selbst angesehen werden müssen und welche Formen es gibt, den Betrachter damit zu beeinflussen.

In diesem Kontext des „Kriegs der Worte und Bilder“ soll zudem die Frage erörtert werden, wie Friedenspädagogik und Medien im konfliktsensitiven Bereich effektiv eingesetzt werden können, um mögliche Alternativen zu den bereits vorhandenen Berichten aufzuzeigen.

Der Gastredner Felix Koltermann promoviert z. Z. über fotojournalistische Krisen- und Kriegsberichterstattung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u. a. fotojournalistische Krisen- und Kriegsberichterstattung, Menschenrechte und Friedensarbeit mit Medien. 

Ansprechpartner/in: Büro für internationale kirchliche Zusammenarbeit, Nicole Bock, n.bock@elm-mission.net, Tel.: 0511 1215-293.

Näheres zu dem Referenten an dieser Stelle.
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Neue Lektorin

Wir freuen uns sehr, am Samstag, den 11. Juli um 19 Uhr unsere neue Lektorin Monika Dallmann mit einem Festgottesdienst in ihr neues Amt einzuführen.

Unsere Kirche lebt davon, dass nicht nur Pastorinnen und Pastoren den Verkündigungsdienst übernehmen, sondern auch engagierte Ehrenamtliche, die mit ihrer Lebenserfahrung unsere Gottesdienste bereichern. Deshalb freuen wir uns sehr, dass sich Monika Dallmann zur Lektorin ausbilden lassen hat, um mit uns in Achmer in Zukunft Gottesdienste zu feiern.

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Luther im Film, 3. Juni 2015, 19 Uhr

Vortrag mit Filmbeispielen von Dr. Simone Liedtke

Dieser Abend zeigt mit Filmbeispielen, wie sehr sich jede Zeit ihr Bild von Luther formt. Referentin ist Dr. Simone Liedtke, Pastorin in St. Martin, Geismar und Mitarbeiterin im Fachbereich Kunst und Kirche der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers.
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Bild: Philipp Wichmann

Das Polargebiet hält, was sein Name verspricht!

The polar area sticks to its name!

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Bild: Gemeindebrief Sommer 2015

Druckfrisch ist die Sommerausgabe unseres Gemeindebriefes an alle Haushalte verteilt. Er erscheint diesmal in einem neuen Outfit und wir hoffen, dass es auch weiterhin Spaß macht, ihn zu lesen. Das Redaktionsteam arbeitet weiter an Verbesserungen, wenn Sie Wünsche, Kritik und Lob haben, so schreiben Sie uns einfach. Vielleicht möchten Sie selber gern auch einmal einen kleinen Beitrag für den Gemeindebrief schreiben, wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!!  

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Bild: Privat

Tischabendmahl, Andacht zur Sterbestunde und Osternacht

Ein Rückblick

In unserer Kirchengemeinde gibt es um Ostern herum drei besondere Gottesdienste: In Faßberg das Tischabendmahl am Gründonnerstag und die Feier in der Osternacht, und in Müden die Andacht am Karfreitag zur Sterbestunde Jesu. Seit wann ist das schon so? Wer hat damit angefangen? Es lohnt sich, diesen Weg einmal aufzuzeigen.

Tischabendmahl am Gründonnerstag

Das Tischabendmahl fing "ganz klein" an.

Frau Hörnicke, Kirchenvorsteherin, hatte immer wieder diese Idee zur Diskussion gestellt, und 1994 griff Pastor Radewald (1990 - 1995) dann den Vorschlag auf.

So wurden in der Kapelle der Michaelkirche zwei Tische gedeckt und geschmückt und darauf Brot und Wein bereitgestellt. Es war schön, dass dann auch alle Plätze besetzt waren. Musikalisch begleitet wurde diese Feier von K. Gebhardt am Orgelpositiv. Zur weiteren Ausgestaltung in den nächsten Jahren gab es Beiträge vom Fagott oder von einem Blockflötenquartett, dann auch mit Frau Röbbelen an der Orgel als Begleitung von Frau Kaul und Frau Vogelsang mit ihren Flöten.

Wegen der aufwändigen Vorbereitungen dieser Feier und des Gottesdienstes in der Osternacht erwirkte P. Radewald einen KV-Beschluss, dass diese beiden Veranstaltungen im jährlichen Wechsel stattfinden sollten.

1997 gab es eine räumliche Veränderung: Das Tischabendmahl fand in der Michaelkirche statt. Die Stühle wurden zur Seite geräumt und diagonal durch den vorderen Kirchenraum ein langer Tisch festlich eingedeckt.

Pastorin zu Dohna (1994 - 1997) hielt den Gottesdienst. Ihre Predigt hatte Abschiedsworte aus dem Neuen Testamant zum Inhalt. Zwei Monate später verließ sie Faßberg, um in Göttingen eine Pfarrstelle zu übernehmen.

Pastor Kaul, der im September 1997 ihr Nachfolger wurde, lud im folgenden Jahr ins Gemeindehaus zum Tischabendmahl ein. Inzwischen hatte sich dieser Sondergottesdienst bis in die Nachbargemeinden herumgesprochen, sodass immer auch Teilnehmer aus Unterlüß und Hermannsburg dabei waren.

Pastor Christian Berndt feierte das Tischabendmahl am Gründonnerstag 2009 wieder in der Michaelkirche. Es war ein beeindruckender Anblick! Alle Stühle aus dem vorderen Bereich der Kirche waren in einem großen Kreis angeordnet. In der Mitte ein großer quadratischer Tisch, geschmückt mit Blumen und Kerzen. Fladenbrot war bereitgestellt, Krüge mit Traubensaft und kleine Tonbecher. Am Anfang des Gottesdienstes standen die Sabbatfragen: "Was unterscheidet diese Nacht von allen anderen Nächten?" Eine Erinnerung an den Auszug des jüdischen Volkes aus Ägypten. - Im weiteren Verlauf, nach der Ansprache und den Einsetzungsworten, brachten P. Berndt und einige Kirchenvorsteher Brot und die gefüllten Becher zu den Teilnehmern. Beides wurde dann mit Segensworten an den Nachbarn weitergereicht. Damit hatten wir eine sehr nachhaltige Abendmahlsfeier am Gründonnerstag erlebt!

Nun, im Jahre 2015, gab es die Rückkehr ins Gemeindehaus, einem Ort, der von all den engagierten Helfern nicht so aufwändige und anstrengende Vorbereitungen erfordert. 

Karfreitag, Andacht zur Sterbestunde

Eine Besonderheit in der St. Laurentiuskirche in Müden ist die Andacht zur Sterbestunde Jesu. Dieses Angebot gibt es nicht in allen Gemeinden.

"Die Osterkerze ist erloschen. Der Altar ist schwarz behangen und ungeschmückt - bis auf das Kreuz, Kerze und Lilie. Es ist die Sterbestunde Jesu. Unser Blick richtet sich auf das Kreuz Jesu. Es geht nicht darum, dass wir erschrecken: vor dem kahlen Holz, vor dem freudlosen Altar ohne Schmuck, vor der Dunkelheit der Osterkerze, die uns ein ganzes Jahr begleitet hat. Wir wollen uns bewegen lassen von dieser Stunde, in der Gott nicht gescheut hat, auch die Dunkelheit kennen zu lernen, damit kein Leben dunkel bleibt."

Mit diesen Worten begrüßte Sigrid Lange am Karfreitag 2015 die Gemeinde. Im Mittelpunkt dieser Andacht stand die Passionsgeschichte aus dem Matthäus-Evangelium. Der Text wurde vorgelesen und einige Male unterbrochen, um bei Gebeten und Orgelmusik über das Geschehen nachdenken zu können.

Die letzte Andacht in der Passionszeit hat eine jahrzehntelange Tradition in Müden. "Die gab es schon immer", sagen Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind.

Osternacht

1985 lud Pastor Wieschollek - er war erst seit kurzer Zeit in Faßberg - zur ersten Osternachtsfeier in die Michaelkirche ein. Der Gottesdienst begann um 23 Uhr in der fast dunklen Kirche mit Inhalten und Liedern der Passionsgeschichte. Das Altarfenster mit der Kreuzigung Jesu war zunächst noch beleuchtet. Dann wurde auch dieses Licht gelöscht, und die Kirche war nun völlig dunkel - ein Symbol für die Zeit zwischen Karfreitag und Ostern. Gegen Mitternacht wurden dann Kerzen angezündet und verteilt, und der befreiende Choral "Christ ist erstanden" erklang von der Orgel und forderte zum Mitsingen auf. Musikalisch ausgestaltet wurde dieser Gottesdienst mit Orgel und Fagott von K. und P. Gebhardt.

Anschließend folgten einige Besucher und Mitarbeiter der Einladung ins Pfarrhaus zum Osterbrotessen, ein schöner unvergesslicher Abschluss dieser ersten Osternachtsfeier!

Diese für uns neue, besondere Art, die Auferstehung Jesu zu feiern, war von nun an fester Bestandteil im Gottesdienstplan. In manchen Jahren wurden dann auch Konfirmanden getauft, für diese sicher auch ein besonderes Erlebnis.

In späteren Jahren wurden die nächtlichen Gottesdienstbesucher zum Osterbrotessen ins BGZ im Fuchsbau eingeladen. Der Raum war österlich geschmückt, und es standen selbstgebackene Osterkränze für die zahlreichen Besucher bereit.

1997 gab es eine kleine Besonderheit. Pastor Wieschollek - inzwischen Militärpfarrer - hatte für 0:30 Uhr eine Trauung vereinbart und lud anschließend das Brautpaar und seine Gäste ins BGZ ein. Den Gottesdienst hatte Pastorin zu Dohna gestaltet.

Pastor Kaul (1997 - 2008) führte die Tradition der Osternachtsgottesdienste - mit einigen Unterbrechungen - fort; zuletzt 2008 noch einmal mit der Taufe von Konfirmanden.

Danach begann unter der Leitung von Pastor Chr. Berndt die Zusammenführung der beiden Gemeinden Michael in Faßberg und St. Laurentius in Müden. P. Berndt verlegte diesen Gottesdienst auf den frühen Ostermorgen. Beginn jeweils eine halbe Stunde vor Sonnenaufgang, erstmals in Müden 2009. Nach kurzem Innehalten mit einem Text aus der Passionsgeschichte erklang das "Osterlob", ein Wechselgesang u.a. mit Frau Simon. Dabei wurde die Osterkerze in die Kirche getragen, und jeder entzündete eine eigene kleine Kerze. Von der Orgel hörte man nun den Osterchoral, und die Gemeinde sang das Osterbekenntnis "Christ ist erstanden!"

2010 wurde dieser Gottesdienst in der Michaelkirche gefeiert, und im Wechsel zwischen beiden Gemeinden sollte es weitergehen. Diese Tradition ist nun genau 30 Jahre alt, und es ist schön, dass Pastor Blümcke sie weiterführt.

H.G.



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