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Das ist bei uns los

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Gospelchor

Am 8.September probt der Gospelchor zum ersten Mal wieder nach der Sommerpause.
Unsere neuen Chorleiterinnen sind Caroline Hempel und Insa Heimsoth.
Die Probe ist von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Gemeindesaal.
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Am Sonntag, den 30. August 2015, fand bei strahlendem Sommerwetter ein
Taufgottesdienst am Waldsee statt.
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Liebe Kirchengemeinde,
zur aktuellen Flüchtlingssituation und zum Thema Flüchtingshilfe veröffentlichen wir im Anschluss einen offenen Brief des Landesbischofs Ralf Meister.
Wir bitten Sie recht herzlich um Beachtung.
Vielen Dank - herzliche Grüße
Ev.-luth. Kirchengemeinde Duingen


Zum 30. August 2015 - 13. Sonntag nach Trinitatis

Liebe Schwestern und Brüder in den Kirchengemeinden,

ob aus Mazedonien, aus Heidenau oder aus Hildesheim: die Nachrichten in diesen Tagen sind erschütternd. Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind und von denen viele jahrelang unmittelbare Gewalterfahrungen erlebten, werden in Deutschland erneut massiv ausgegrenzt, stigmatisiert und gewaltsam angegriffen.

Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sind schändlich. Dumpfe Parolen, die Vorurteile schüren, vergiften das Klima der Solidarität und diskriminieren Menschen. Als Christinnen und Christen können wir dazu nicht schweigen. Das Schicksal der Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, berührt unseren Glauben. Denn die biblischen Erzählungen von Abraham und Mose, von Jakob und Noomi, von Maria und Josef sind Flüchtlings-geschichten. Die göttliche Zusage, mit denen zu sein, die fliehen und eine neue Heimat suchen müssen, ist eine ständige Herausforderung an uns: Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott. (3. Mose 19,33-34)

Dass in der Bibel immer wieder aufgefordert wird, gastfrei zu sein und Fremde zu be-herbergen, deutet an, wie schwer wir Menschen uns mit grenzenloser Gastfreundschaft tun. Angesichts der Flüchtlingskatastrophe vor Europas Grenzen gibt es keine Handlungsalternativen. Der Umgang mit den Fremden ist eine Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit unserer Wertegemeinschaft. Die Schlagzeilen müssen sich ändern: auf jede rechtsradikale Aktion, über die breit berichtet wird, kommen weitaus mehr ehrenamtliche Unterstützungsmaßnahmen, die jenseits der Schlagzeilen geschehen. Darüber muss geredet werden, damit das Bild in der öffentlichen Wahrnehmung sich nicht verschiebt.

Ich bin sehr dankbar für alles ehren- und hauptamtliche Engagement in unseren Gemeinden und Kirchenkreisen. Niedersachsen hat eine jahrzehntelange Erfahrung in der Aufnahme von Flüchtlingen, die durch politisches Handeln, vor allem aber durch die konkrete Hilfe von Menschen vor Ort gestaltet wurde.

Ich danke für die Zeit, die viele von Ihnen den Menschen schenken, die zu uns kommen. Ich danke für Initiativen und Projekte, die mit viel Einsatz und Kreativität entwickelt wurden. Ich danke Ihnen fürs Vorlesen, für Essensausgaben, Bettenaufbau,
Kleidersammlungen, Übersetzen, Organisieren und anderen Dienst an vielen Stellen. Das sind Dienste, die den Menschen helfen und Gott die Ehre geben.

Jeder und jede von Ihnen kann dazu beitragen, auch mit bescheidenen Mitteln, dass die Stimmung in unserem Land gegenüber den Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, eine offene und willkommene bleibt. Widersprechen Sie Stammtischparolen in Ihrer Nachbarschaft, beim Einkaufen und bei der Arbeit. Suchen Sie den Kontakt zu den neuen Bürgerinnen und Bürgern. Laden Sie in Ihre Gemeindehäuser ein und feiern miteinander. Und beten Sie für die Menschen, die kommen.

„Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40). Mit dem Wochenspruch für diese neue Woche grüße ich Sie herzlich. Nehmen wir diese Sätze als Aufforderung, das Rechte zu tun und das Notwendige tapfer zu ergreifen.
Gott behüte Sie und Ihre Gemeinde.
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Celebration vielfach zu hören

Der Bingumer Gospelchor Celebration startet am kommenden Donnerstag wieder mit seiner Probenarbeit. Die Sängerinnen und Sänger werden sich auf einige Auftritte vorbereiten. So werden die Choristen an verschiedenen Stellen zu hören sein:

16.09. um 19:30h in der Ev.-ref. Kirche Neermoorpolder zum 50-jährigen Kirchenjubiläum

01.10. um 19.30h im Rheiderlandkrankenhaus

04.10. um 10:30h in der Ev.-luth. Matthäikirche Bingum zum Erntedankgottesdienst

12.11. um 20h in der Ev.-luth. Kirche Holtgaste zur Feier einer Taizéandacht

06.12. um 15h im Dorfgemeinaschaftshaus Bingum zur Gestaltung der Altenfeier

13.12. um 17.15h auf dem Wiehnachtsmarkt achter´d Waag, Leer

Herzliche Einladung zu den Auftritten oder zu einem Probenabend, donnerstags um 20 Uhr im Gemeindehaus der Bingumer Matthäikirche! 

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Bild: Pilgerweg Loccum-Volkenroda

Kunst pilgert – 10 Jahre Pilgerweg Loccum-Volkenroda – in der Region Eichsfeld / Nordwest-Thüringen

Die Künstlerin Nikola Dicke aus Osnabrück wird von Mai bis Oktober in sechs Kirchengemeinden auf dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda unterwegs sein. Mit den Menschen auf und am Pilgerweg sammelt sie Pilgerlieder. Diese werden mit Origamifaltkunst in eine neue Form gebracht. Außerdem entstehen dazu Lichtinstallationen in den Kirchen. In der Dämmerung und Nacht erscheinen weitere Projektionen auf den Fassaden der Pilgerkirchen.

In den so gestalteten Räumen werden Veranstaltungen wie Lesungen, Gottesdienste und Konzerte stattfinden. Die Installationen sind zunächst auf Zeit angelegt, aber es können auch einzelne Werke vor Ort bleiben.

Region Eichsfeld / Nordwest-Thüringen, Ev.-luth. Kirchengemeinde Ammern / Horsmar

Künstlerin vor Ort, 30. August – 2. September, 6. September 2015, St. Vituskirche Ammern, St. Pankratiuskirche Horsmar,

Ansprechpartner/in: Pfarrerin Anke Kordak-Nagel und Pfarrer Achim Kordak, Tel. 03601 4087850

Gefördert durch die Klosterkammer Hannover.

Folgende Internetseiten bieten zusätzlich interessante Informationen an :
www.loccum-volkenroda.de , www.facebook.com/Kunstpilgert , www.nicoladicke.de , www.kunstinfo.net
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Bild: Barth

Spuren auf den Lebenswegen

Gottesdienst in Lamspringe zum Abschied von Pastor Drösemeyer

Lamspringe.  Vor drei Jahren hat Pastor Christoph Drösemeyer im Kirchspiel Lamspringe, Graste-Netze und Neuhof seine erste Pfarrstelle angetreten, nun hat er sich in der Lamspringer Sophienkirche von seiner Gemeinde verabschiedet – nach „einer guten und gesegneten Zeit“, wie Pastor Drösemeyer betonte. Er wünschte der Kirchengemeinde, dass die freie Pfarrstelle schnell wieder besetzt würde und warb auch gleich um einen Nachfolger: „Das ist eine hochattraktive Pfarrstelle“, sagte er, „ein wahrer Schatz“.

Um die oft schwierige Besetzung von Pfarrstellen in ländlichen Gebieten zu erleichtern, regte Christoph Drösemeyer an, nicht immer auf der Residenzpflicht vor Ort zu bestehen, sondern offen für neue Wege zu sein. Der scheidende Pastor dankte für die Unterstützung der Gemeindemitglieder sowie der Superintendentin Katharina Henking gerade in den ersten Wochen seiner Amtszeit: „Ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt.“

Pastor Christoph Drösemeyer wird mit Beginn des neuen Schuljahres die Stelle eines Schulpastors am Gymnasium Andreanum und an der Berufsbildenden Werner-von-Siemens-Schule in Hildesheim antreten. Die Familie Drösemeyer zieht nach Göttingen um, damit Ehefrau Fernanda Ramos Gomes nicht mehr einen so langen Weg zur Arbeit hat. Das Ehepaar hatte sich in Göttingen kennengelernt, wo Christoph Drösemeyer studiert hat. Die gemeinsame Tochter Luisa kam in Lamspringe zur Welt.

Zuerst nur auf Probe habe der junge Pastor sein Amt im Kirchspiel angetreten und diese Probe „mit Bravour bestanden“, sagte Superintendentin Henking im Gottesdienst. Manchmal still aus dem Hintergrund, manchmal lautstark mit der Gitarre in der Hand habe er die Geschicke der Gemeinde gelenkt. „Ich muss gestehen, Sie werden mir fehlen“, sagte die Superintendentin bei der Entpflichtung des Pastors.

Pastor Drösemeyer hat unter anderem wesentlich am Aufbau eines sehr aktiven ehrenamtlichen Helferkreises für Flüchtlinge in Lamspringe mitgewirkt. Im Gottesdienst verlas er einen Brief des Landesbischofs Ralf Meister an die Kirchengemeinden. Der Bischof dankt darin allen, die in Initiativen und Projekten für Flüchtlinge mitwirken. Er fordert Christinnen und Christen auf, zu Angriffen nicht zu schweigen, sondern sich auf die Seite derer zu stellen, die fliehen und eine neue Heimat suchen: „Widersprechen Sie Stammtischparolen“. Die Bitte um Hilfe für Flüchtlinge und um Einsicht für deren Gegner fand auch Eingang in die Fürbitten im Gottesdienst.

Zum Abschied gab es für den Pastor vom Kirchenvorstand schon mal einen Stuhl für das neue Zuhause in Göttingen. Ihr Sohn Oskar sei das erste Kind gewesen, das Pastor Drösemeyer in der Gemeinde taufte, erzählte Maren Vogl vom Kirchenvorstand: Ein Beispiel für die Spuren, die er auf den Lebenswegen der Menschen im Kirchspiel hinterlassen habe. Diakon Lothar Tietz dankte für eine harmonische Zusammenarbeit mit kurzen Dienstwegen. Mit Pastor Drösemeyer habe es zwar Besprechungen gegeben, „aber nicht stundenlang“, erklärte er unter dem Beifall der Gemeinde.

Zur Erinnerung an seine dreijährige Amtszeit wird Christoph Drösemeyer unter anderem einen Stich des Flecken Lamspringe mitnehmen, den Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Pletz überreichte, sowie ein Fotobuch, angefertigt vom Lamspringer Chronisten Axel Kronenberg.

Nach dem Gottesdienst, an dem auch der Posaunenchor der Gemeinde sowie die Gitarrengruppe Neuhof mitwirkten, saßen Kirchengemeinde und Gäste noch im Pfarrgarten zusammen. Wiebke Barth

Bilder:

Die kleine Luisa hat schon mal Platz genommen auf dem ersten Stuhl für das neue Zuhause der Familie von Pastor Christoph Drösemeyer und seiner Frau Fernanda Ramos Gomes. Superintendentin Katharina Henking (links) hat den Pastor von seinem Amt in Lamspringe, Graste-Netze und Neuhof entpflichtet.

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vor etwa 17 Stunden
Die Ausgabe September-November 2015 von
KIRCHE FÜR DIE STADT ist erschienen.
Sie ist in allen Kirchengemeinden der Innenstadt erhältlich.
Außerdem wird sie kostenlos
an alle Gemeindeglieder
der Innenstadt-Kirchengemeinden
verteilt.

Unter AUSGABEN
ist die Onlineversion zu lesen.
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Die Ökumenische Kinderkirche Sorsum fährt aus: am Samstag, 26.9. besuchen wir den Kinderkirchentag in Groß Lobke. Ein Anmeldeformular und alle wichtigen Informationen finden Sie hier:
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Bild: Ulrich Hirndorf und Ernst Stradl


Auf zu neuen Ufern

30.08.15 Haren   In einem feierlichen Gottesdienst verabschiedete Superintendent Dr. Bernd Brauer nach 13,5 Jahren die päd.-theol. Mitarbeiterin Pastorin i.E. Sabine Half aus dem Dienst für den Kirchenkreis Emsland-Bentheim. Die St. Johannis Kirchengemeinde Haren, letzter Wirkungsort der Pastorin wirkte dabei als Gastgeberin. Sabine Half hatte in den letzten Jahren an verschiedenen Orten des großen Kirchenkreises gearbeitet. So kamen aus Neuenhaus-Uelsen, Füchtenfeld, Lingen, Dalum und Twist, Delegierte der früheren Wirkungsorte. Superintendent Brauer dankte in seiner Entpflichtungsrede der Theologin für ihren engagierten Dienst und die Bereitschaft, sich immer wider neu auf Regionen und Gemeinden einzulassen und wünschte ihr für ihren neuen Wirkungsbereich in der Lüneburger Heide alles Gute. Dem schlossen sich im anschließenden Empfang Redner aus Ökumene und Politik an.

Ein Bericht von Ulrich Hirndorf, Öffentlichkeitspastor im Kirchenkreis Emsland-Bentheim


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Von einer „Parallelstruktur“ zur Verwaltung

berichtet die Evangelische Zeitung in Ihrem Artikel über den Runden Tisch Migration Südheide (RTM). Bislang kümmern sich dort eine Gruppe von ehrenamtlichen Patinnen und Paten um die individuellen Bedürfnisse der 60 Flüchtlinge wie Arzt- oder Behördenbesuchen, Sprachkursen. Doch im Herbst kommen noch mal an die 26 hinzu und die Arbeit sei zeitlich nicht mehr zu bewältigen. Darum fordert der Runde Tisch eine/n Integrationsbeauftragte/n, der sich um die Belange der Flüchtlinge kümmert.

Im Herbst, so erklärt Rolf Meyer, Sprecher des RTM, gebe es wieder eine Ausbildung für ehrenamtliche „Integrationslotsen“. Da wären noch einige Plätze frei, „vielleicht könnte dafür ein Verwaltungsbeamter abgestellt werden.“

Rolf Meyer nimmt an der Podiumsdiskussion des Missionstages "Heimat verlieren ... Heimat finden" teil und wird dort auch einen Workshop halten.

Link zum Artikel Evangelische Zeitung "Ohne Hilfe geht es nicht mehr"
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Wichtiger Hinweis zur Erreichbarkeit der Kirchengemeinde Steimbke!

Es ist zu einer Telefonstörung gekommen, die aufgrund des m.E. mangelhaften Services der Telekom erst in zwei Wochen (11.09.) durch einen Techniker behoben werden kann. Daher ist die Kirchengemeinde Steimbke bis auf weiteres nur über das Diensttelefon der Pastoren unter 01520 28 555 21 zu erreichen (bei der üblichen Festnetznummer ist eine Rufumleitung eingeschaltet). Kein Fax! Eine Möglichkeit, per Fax erreichbar zu sein, liegt bis auf weiteres nicht vor. Bitte schicken Sie eventuell zu faxende Unterlagen als Scan an die Emailadressen Rebekka.Brouwer@evlka.de oder Christian.Brouwer@evlka.de.

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, verweisen aber auf den unseren Erachtens nach mangelhaften Service der Telekom, der es uns leider nicht ermöglicht, anders mit Ihnen in Kontakt zu bleiben.
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Bild: Antikriegshaus

Nachgereicht wird hier das künstlerische Projekt des diesjährigen Internationalen Workcamps in Sievershausen. Die 20 jungen Leute aus 13 Ländern sollten ein Friedensbild als Triptychon herstellen, das für ein Jahr im Ort ausgehängt wird. Entstanden ist ein Werk ganz anderer Art als in den vorherigen Jahren, in Graffiti-Manier, entworfen von unserem spanischen Teilnehmer Pablo, von allen diskutiert und in die endgültige Form gebracht: Krieg und Frieden in direkter Konfrontation um das Friedenszeichen mit der Bildtitel „IT'S IN OUR HANDS“.

Viele liebevolle Details unterstreichen die Aussage der Bilder, vom Gesichtsausdruck bis zum Himmel-Hintergrund. Das Schachbrett, auf dem die Konfrontation stattfindet, stellt unsere Welt dar. Wollen wir Krieg oder Frieden? Es liegt – auch – in unserer Hand.

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Fröhliche Teamerrunde bei cafe con leche nach einem stimmungsvollen Abendmahls-Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Nicolai in Malgrat, bei dem alle Teilis ihren Friedenspass ausgehändigt bekamen und als Friedensstifter gesegnet wurden.
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Willkommenskultur made in Suderburg (Siehe Bericht unten)

Weitere Informationen aus unserer Arbeit konnten aus Zeitgründen noch nicht digital erfasst und aufbereitet werden, da Suderburg inzwischen weitere 10 Asylbewerber zugewiesen wurden, ohne das dies uns vom Landkreis mitgeteilt wurde. Wir waren von der Ankunft der Asylbewerber völlig überrascht, zumal 6 Erwachsene nicht in der Flüchtlingsunterkunft Tannrähmsweg 3 Unterschlupf fanden, sondern in einem Hinterhof einer Baustelle und über einer Müllhalde an der Bahnsener Str. 5. Die Ankömmlinge wurden aus Friedland mit einem Taxi einfach vor dem Haus in die Freiheit entlassen und standen im strömenden Regen, ohne das sie wußten, wo überhaupt der Eingang zu Ihrer neuen Behausung war. Da die Suderburger Helfer aufmerksame Leute sind, ist dies einigen Leuten aufgefallen und über eine Telefonkette erfuhr Borvin Wulf davon, fuhr gleich hin und suchte dann gemeinsam mit den Flüchtlingen nach einem Eingang in dieses verwahrloste Haus. Er wurde fündig: hinter dem Haus über eine Aussentreppe hoch oben unterm Dach. Abends bin ich dann mit Borvin Wulf und einem "Syrer der ersten Stunde aus dem Tannrähmsweg" dort hingefahren, um die Neuankömmlinge zu begrüßen. Soweit für heute, der Tag war lang. Demnächst mehr!
Martin T'uttas
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Wort an die Gemeinden:

Landesbischof Meister bittet Gemeinden um Engagement für Flüchtlinge

Landesbischof Ralf Meister; Bild: Jens Schulze

Hannover (epd). In einem per Mail verschickten Brief an die knapp 1.300 Gemeinden der hannoverschen Landeskirche hat Landesbischof Ralf Meister dazu aufgerufen, sich für Flüchtlinge einzusetzen. Jeder könne auch mit bescheidenen Mitteln dazu beitragen, dass die Stimmung im Land gegenüber Flüchtlingen offen und willkommen bleibe, schreibt der evangelische Theologe in seinem "Wort an die Gemeinden", das am Sonntag in den Gottesdiensten verlesen werden soll. "Widersprechen Sie Stammtischparolen in Ihrer Nachbarschaft, beim Einkaufen und bei der Arbeit."

Die Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte seien "schändlich", betont Meister. Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen seien und jahrelang unmittelbar Gewalt erlebten, würden in Deutschland erneut massiv ausgegrenzt, stigmatisiert und gewaltsam angegriffen. "Dumpfe Parolen, die Vorurteile schüren, vergiften das Klima der Solidarität und diskriminieren Menschen."

Zudem müssten sich die Schlagzeilen ändern, schreibt Meister. Auf jede rechtsradikale Aktion, über die breit berichtet werde, kämen weitaus mehr ehrenamtliche Unterstützungsmaßnahmen. "Darüber muss geredet werden, damit das Bild in der öffentlichen Wahrnehmung sich nicht verschiebt."

Der Landesbischof dankte den Gemeinden und Kirchenkreisen für ihr ehren- und hauptamtliches Engagement. "Ich danke für die Zeit, die viele von Ihnen den Menschen schenken, die zu uns kommen." Zu den Diensten an vielen Stellen zählten Essensausgaben, Bettenaufbau, Kleidersammlungen oder Übersetzungsarbeiten. "Niedersachsen hat eine jahrzehntelange Erfahrung in der Aufnahme von Flüchtlingen, die durch politisches Handeln, vor allem aber durch die konkrete Hilfe von Menschen vor Ort gestaltet wurde." 

epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen

Hier finden Sie den kompletten Brief:

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Wort des Landesbischofs an die Gemeinden

Liebe Schwestern und Brüder in den Kirchengemeinden,

ob aus Mazedonien, aus Heidenau oder aus Hildesheim: die Nachrichten in diesen Tagen sind erschütternd. Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind und von denen viele jahrelang unmittelbare Gewalterfahrungen erlebten, werden in Deutschland erneut massiv ausgegrenzt, stigmatisiert und gewaltsam angegriffen.
 
Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sind schändlich. Dumpfe Parolen, die Vorurteile schüren, vergiften das Klima der Solidarität und diskriminieren Menschen. Als Christinnen und Christen können wir dazu nicht schweigen. Das Schicksal der Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, berührt unseren Glauben. Denn die biblischen Erzählungen von Abraham und Mose, von Jakob und Noomi, von Maria und Josef sind Flüchtlings-geschichten. Die göttliche Zusage, mit denen zu sein, die fliehen und eine neue Heimat suchen müssen, ist eine ständige Herausforderung an uns: Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott. (3. Mose 19,33-34)
 
Dass in der Bibel immer wieder aufgefordert wird, gastfrei zu sein und Fremde zu beherbergen, deutet an, wie schwer wir Menschen uns mit grenzenloser Gastfreundschaft tun. Angesichts der Flüchtlingskatastrophe vor Europas Grenzen gibt es keine Handlungsalternativen. Der Umgang mit den Fremden ist eine Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit unserer Wertegemeinschaft. Die Schlagzeilen müssen sich ändern: auf jede rechtsradikale Aktion, über die breit berichtet wird, kommen weitaus mehr ehrenamtliche Unterstützungsmaßnahmen, die jenseits der Schlagzeilen geschehen. Darüber muss geredet werden, damit das Bild in der öffentlichen Wahrnehmung sich nicht verschiebt.
 
Ich bin sehr dankbar für alles ehren- und hauptamtliche Engagement in unseren Gemeinden und Kirchenkreisen. Niedersachsen hat eine jahrzehntelange Erfahrung in der Aufnahme von Flüchtlingen, die durch politisches Handeln, vor allem aber durch die konkrete Hilfe von Menschen vor Ort gestaltet wurde. Ich danke für die Zeit, die viele von Ihnen den Menschen schenken, die zu uns kommen. Ich danke für Initiativen und Projekte, die mit viel Einsatz und Kreativität entwickelt wurden. Ich danke Ihnen fürs Vorlesen, für Essensausgaben, Bettenaufbau, Kleidersammlungen, Übersetzen, Organisieren und anderen Dienst an vielen Stellen. Das sind Dienste, die den Menschen helfen und Gott die Ehre geben.
 
Jeder und jede von Ihnen kann dazu beitragen, auch mit bescheidenen Mitteln, dass die Stimmung in unserem Land gegenüber den Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, eine offene und willkommene bleibt. Widersprechen Sie Stammtischparolen in Ihrer Nachbarschaft, beim Einkaufen und bei der Arbeit. Suchen Sie den Kontakt zu den neuen Bürgerinnen und Bürgern. Laden Sie in Ihre Gemeindehäuser ein und feiern miteinander. Und beten Sie für die Menschen, die kommen.
 
„Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40). Mit dem Wochenspruch für diese neue Woche grüße ich Sie herzlich. Nehmen wir diese Sätze als Aufforderung, das Rechte zu tun und das Notwendige tapfer zu ergreifen.
 
Gott behüte Sie und Ihre Gemeinde.
Ihr
Ralf Meister

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Als Flüchtling aus den Ostgebieten 1945 empfinde ich es als beschämend, wie wir heute mit Flüchtlingen aus anderen Ländern umgehen. Wir haben - nicht nur in der EU - sehr viel mehr Kapazität, Flüchtlinge aufzunehmen. Trotzdem plädiere ich für eine angemessene Lastenverteilung zwischen den EU-Staaten. Warum sonst EU? 
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Bild: Marion Steinhorst-Coordes

Taufe und Dankgottesdienst

25 Jahre sind Gisela und Georg Delchmann aus Remels verheiratet. Dieses Fest nahmen sie zum Anlass, um zum einen einen herzlichen Dankgottesdienst zu feiern, der unter dem Gotteswort stand: Gott spricht: Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung. Zum anderen ließ  Gisela Delchmann sich taufen. Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen, aus lauter Güte.
Beide freudigen Feste wurden anschließend im Familienkreis gefeiert. 
Auf dem Foto sehen wir Ehepaar Delchmann mit ihren drei Kindern, von links: Alexandra, Nadja, Gisela, Georg und Artur Delchmann
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Zum 30. August
13. Sonntag nach Trinitatis


Liebe Schwestern und Brüder in den Kirchengemeinden,

ob aus Mazedonien, aus Heidenau oder aus Hildesheim: die Nachrichten in diesen Tagen sind erschütternd. Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind und von denen viele jahrelang unmittelbare Gewalterfahrungen erlebten, werden in Deutschland erneut massiv ausgegrenzt, stigmatisiert und gewaltsam angegriffen.
Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sind schändlich. Dumpfe Parolen, die Vorurteile schüren, vergiften das Klima der Solidarität und diskriminieren Menschen. Als Christinnen und Christen können wir dazu nicht schweigen. Das Schicksal der Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, berührt unseren Glauben. Denn die biblischen Erzählungen von Abraham und Mose, von Jakob und Noomi, von Maria und Josef sind Flüchtlings-geschichten. Die göttliche Zusage, mit denen zu sein, die fliehen und eine neue Heimat suchen müssen, ist eine ständige Herausforderung an uns: Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott. (3. Mose 19,33-34)
Dass in der Bibel immer wieder aufgefordert wird, gastfrei zu sein und Fremde zu be-herbergen, deutet an, wie schwer wir Menschen uns mit grenzenloser Gastfreundschaft tun. Angesichts der Flüchtlingskatastrophe vor Europas Grenzen gibt es keine Handlungsalternativen. Der Umgang mit den Fremden ist eine Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit unserer Wertegemeinschaft. Die Schlagzeilen müssen sich ändern: auf jede rechtsradikale Aktion, über die breit berichtet wird, kommen weitaus mehr ehrenamtliche Unterstützungsmaßnahmen, die jenseits der Schlagzeilen geschehen. Darüber muss geredet werden, damit das Bild in der öffentlichen Wahrnehmung sich nicht verschiebt.
Ich bin sehr dankbar für alles ehren- und hauptamtliche Engagement in unseren Gemeinden und Kirchenkreisen. Niedersachsen hat eine jahrzehntelange Erfahrung in der Aufnahme von Flüchtlingen, die durch politisches Handeln, vor allem aber durch die konkrete Hilfe von Menschen vor Ort gestaltet wurde.
Ich danke für die Zeit, die viele von Ihnen den Menschen schenken, die zu uns kommen. Ich danke für Initiativen und Projekte, die mit viel Einsatz und Kreativität entwickelt wurden. Ich danke Ihnen fürs Vorlesen, für Essensausgaben, Bettenaufbau,
Kleidersammlungen, Übersetzen, Organisieren und anderen Dienst an vielen Stellen. Das sind Dienste, die den Menschen helfen und Gott die Ehre geben.
Jeder und jede von Ihnen kann dazu beitragen, auch mit bescheidenen Mitteln, dass die Stimmung in unserem Land gegenüber den Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, eine offene und willkommene bleibt. Widersprechen Sie Stammtischparolen in Ihrer Nachbarschaft, beim Einkaufen und bei der Arbeit. Suchen Sie den Kontakt zu den neuen Bürgerinnen und Bürgern. Laden Sie in Ihre Gemeindehäuser ein und feiern miteinander. Und beten Sie für die Menschen, die kommen.
„Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40). Mit dem Wochenspruch für diese neue Woche grüße ich Sie herzlich. Nehmen wir diese Sätze als Aufforderung, das Rechte zu tun und das Notwendige tapfer zu ergreifen.

Gott behüte Sie und Ihre Gemeinde.
Ihr Landesbischof Ralf Meister

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Elternabend der Vorkonfirmanden-Eltern

am DIENSTAG, den 8.September, um 19:30Uhr im Gemeindehaus.
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Landesbischof Meister zu Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf

„Die Täter in Salzhemmendorf haben billigend in Kauf genommen, dass die im Haus wohnenden Kinder und ihre Mutter an Leib und Leben hätten zu Schaden kommen können.

Es gibt null Akzeptanz für derartige Anschläge, null Akzeptanz für rassistischen Terror, null Akzeptanz für Diskriminierung und Entwürdigung von Menschen.

Es ist beschämend, dass ein Ort wie Salzhemmendorf, in dem die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge groß ist, nun so in die Schlagzeilen gerät. Ich ermutige die Bewohner von Salzhemmendorf, sich nicht beirren zu lassen in ihrem Engagement.

Als Christinnen und Christen haben wir Sorge zu tragen, dass Menschen, die hilflos sind und Zuflucht suchen, unbeschadet beherbergt werden und eine Zukunft haben.

Gleichzeitig brauchen wir ein wachsames Ohr für die Ängste, die mit der Herausforderung verbunden sind, die unsere Gesellschaft zur Zeit fast zerreißt. Betroffenheit und Empörung allein fangen die Verunsicherung, die emotionale Überforderung und den politischen Irrtum nicht auf. Dafür müssen wir Sprache und Wege finden, die sich nicht in Wut, gegenseitiger Diskriminierung, Terror und tätlichen Angriffen auf hilflose Menschen äußern.“ 

Hannover, 28. August 2015


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Bild: Aussichtsturm Eikehörn

Am Sonntag, dem 30 August findet in Nortmoor ausnahmsweise kein Gottesdienst statt.
Wir treffen uns an einem -hoffentlich- lauen Sommerabend um 19.30 Uhr zum Singen am Deich genau dort, wo es das Bild zeigt: Am Aussichtsurm am Ledadeich. Die Chöre aus Nortmoor und Logabirum sind mit dabei genau wie die Feuerwehr, die allerdings nicht singt, sondern uns gegen Kostenbeitrag mit Getränken und Würstchen vom Grill versorgen wird. Freuen wir uns auf einen stimmungsvollen Abend im Kerzen- und Fackelschein am Deich!
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     "Wort des Landesbischofes an die Gemeinden"

Aus aktuellem Anlass: Ein Beitrag zur Flüchtlingssituation von Landesbischof Ralf
                                       Meister. 
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Bild: ARisse

Rückblick: Sommer-Jugendgottesdienst in Gimte

  • Musik und Media
  • Kirche kreativ
  • Input und Interaction
  • Grillen und Gewitter :-)
Danke an das Vorbereitungsteam!
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Offener Brief des Landesbischofs Ralf Meister zur Flüchtlingssituation

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Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sind schändlich. Dumpfe Parolen, die Vorurteile schüren, vergiften das Klima der Solidarität und diskriminieren Menschen. Als Christinnen und Christen können wir dazu nicht schweigen. Das Schicksal der Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, berührt unseren Glauben.  ...

Diese Zeilen stammen aus dem offenen Brief unseres Landesbischofs Ralf Meisters.

Wer den Brief ganz lesen möchte, kann ihn sich hier herunterladen.

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Landesbischof Meister zu Brandanschlag auf die Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf

„Die Täter in Salzhemmendorf haben billigend in Kauf genommen, dass die im Haus wohnenden Kinder und ihre Mutter an Leib und Leben hätten zu Schaden kommen können.

Es gibt null Akzeptanz für derartige Anschläge, null Akzeptanz für rassistischen Terror, null Akzeptanz für Diskriminierung und Entwürdigung von Menschen.

Es ist beschämend, dass ein Ort wie Salzhemmendorf, in dem die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge groß ist, nun so in die Schlagzeilen gerät. Ich ermutige die Bewohner von Salzhemmendorf, sich nicht beirren zu lassen in ihrem Engagement.

Als Christinnen und Christen haben wir Sorge zu tragen, dass Menschen, die hilflos sind und Zuflucht suchen, unbeschadet beherbergt werden und eine Zukunft haben.

Gleichzeitig brauchen wir ein wachsames Ohr für die Ängste, die mit der Herausforderung verbunden sind, die unsere Gesellschaft zur Zeit fast zerreißt. Betroffenheit und Empörung allein fangen die Verunsicherung, die emotionale Überforderung und den politischen Irrtum nicht auf. Dafür müssen wir Sprache und Wege finden, die sich nicht in Wut, gegenseitiger Diskriminierung, Terror und tätlichen Angriffen auf hilflose Menschen äußern.“ 

Hannover, 28. August 2015

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Liebe Gemeinde!
Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation, die SIe bestimmt auch in Fernsehen und Presse verfolgen, erreichte uns ein Brief von unserem Landesbischof Ralf Meister, der an alle Gemeinden gerichtet ist und am kommenden Sonntag auch im Gottesdienst verlesen wird. 
Hier schon einmal der Wortlaut vorab!


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Wort an die Gemeinden: Landesbischof Meister bittet Gemeinden um Engagement für Flüchtlinge

Landesbischof Ralf Meister; Bild: Jens Schulze

Hannover (epd). In einem per Mail verschickten Brief an die knapp 1.300 Gemeinden der hannoverschen Landeskirche hat Landesbischof Ralf Meister dazu aufgerufen, sich für Flüchtlinge einzusetzen. Jeder könne auch mit bescheidenen Mitteln dazu beitragen, dass die Stimmung im Land gegenüber Flüchtlingen offen und willkommen bleibe, schreibt der evangelische Theologe in seinem "Wort an die Gemeinden", das am Sonntag in den Gottesdiensten verlesen werden soll. "Widersprechen Sie Stammtischparolen in Ihrer Nachbarschaft, beim Einkaufen und bei der Arbeit."

Die Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte seien "schändlich", betont Meister. Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen seien und jahrelang unmittelbar Gewalt erlebten, würden in Deutschland erneut massiv ausgegrenzt, stigmatisiert und gewaltsam angegriffen. "Dumpfe Parolen, die Vorurteile schüren, vergiften das Klima der Solidarität und diskriminieren Menschen."

Zudem müssten sich die Schlagzeilen ändern, schreibt Meister. Auf jede rechtsradikale Aktion, über die breit berichtet werde, kämen weitaus mehr ehrenamtliche Unterstützungsmaßnahmen. "Darüber muss geredet werden, damit das Bild in der öffentlichen Wahrnehmung sich nicht verschiebt."

Der Landesbischof dankte den Gemeinden und Kirchenkreisen für ihr ehren- und hauptamtliches Engagement. "Ich danke für die Zeit, die viele von Ihnen den Menschen schenken, die zu uns kommen." Zu den Diensten an vielen Stellen zählten Essensausgaben, Bettenaufbau, Kleidersammlungen oder Übersetzungsarbeiten. "Niedersachsen hat eine jahrzehntelange Erfahrung in der Aufnahme von Flüchtlingen, die durch politisches Handeln, vor allem aber durch die konkrete Hilfe von Menschen vor Ort gestaltet wurde." 

Copyright: epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen
 

Den kompletten Wortlaut finden Sie als Download auf der Homepage der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers unter:
https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2015/08/2015_08_27_3



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In einem "Wort an die Gemeinden" hat Landesbischof Ralf Meister den vielen Helferinnen und Helfern gedankt und sie ermutigt, sich weiter für Flüchtlinge einzusetzen und das öffentliche Bild durch christliches Handeln zu prägen. Sein Brief soll am Sonntag in den Gottesdiensten verlesen werden:

Liebe Schwestern und Brüder in den Kirchengemeinden,

ob aus Mazedonien, aus Heidenau oder aus Hildesheim: die Nachrichten in diesen Tagen sind erschütternd. Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind und von denen viele jahrelang unmittelbare Gewalterfahrungen erlebten, werden in Deutschland erneut massiv ausgegrenzt, stigmatisiert und gewaltsam angegriffen.

Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sind schändlich. Dumpfe Parolen, die Vorurteile schüren, vergiften das Klima der Solidarität und diskriminieren Menschen. Als Christinnen und Christen können wir dazu nicht schweigen. Das Schicksal der Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, berührt unseren Glauben. Denn die biblischen Erzählungen von Abraham und Mose, von Jakob und Noomi, von Maria und Josef sind Flüchtlingsgeschichten. Die göttliche Zusage, mit denen zu sein, die fliehen und eine neue Heimat suchen müssen, ist eine ständige Herausforderung an uns: Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott. (3. Mose 19,33-34)

Dass in der Bibel immer wieder aufgefordert wird, gastfrei zu sein und Fremde zu beherbergen, deutet an, wie schwer wir Menschen uns mit grenzenloser Gastfreundschaft tun. Angesichts der Flüchtlingskatastrophe vor Europas Grenzen gibt es keine Handlungsalternativen. Der Umgang mit den Fremden ist eine Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit unserer Wertegemeinschaft. Die Schlagzeilen müssen sich ändern: auf jede rechtsradikale Aktion, über die breit berichtet wird, kommen weitaus mehr ehrenamtliche Unterstützungsmaßnahmen, die jenseits der Schlagzeilen geschehen. Darüber muss geredet werden, damit das Bild in der öffentlichen Wahrnehmung sich nicht verschiebt.

Ich bin sehr dankbar für alles ehren- und hauptamtliche Engagement in unseren Gemeinden und Kirchenkreisen. Niedersachsen hat eine jahrzehntelange Erfahrung in der Aufnahme von Flüchtlingen, die durch politisches Handeln, vor allem aber durch die konkrete Hilfe von Menschen vor Ort gestaltet wurde. Ich danke für die Zeit, die viele von Ihnen den Menschen schenken, die zu uns kommen. Ich danke für Initiativen und Projekte, die mit viel Einsatz und Kreativität entwickelt
wurden. Ich danke Ihnen fürs Vorlesen, für Essensausgaben, Bettenaufbau, Kleidersammlungen, Übersetzen, Organisieren und anderen Dienst an vielen Stellen. Das sind Dienste, die den Menschen helfen und Gott die Ehre geben.

Jeder und jede von Ihnen kann dazu beitragen, auch mit bescheidenen Mitteln, dass die Stimmung in unserem Land gegenüber den Menschen, die als Flüchtlinge zu uns
kommen, eine offene und willkommene bleibt. Widersprechen Sie Stammtischparolen in Ihrer Nachbarschaft, beim Einkaufen und bei der Arbeit. Suchen Sie den Kontakt zu den neuen Bürgerinnen und Bürgern. Laden Sie in Ihre Gemeindehäuser ein und feiern miteinander. Und beten Sie für die Menschen, die kommen.

„Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40). Mit dem Wochenspruch für diese neue Woche grüße ich Sie herzlich. Nehmen wir diese Sätze als Aufforderung, das Rechte zu tun und das Notwendige tapfer zu ergreifen.

Gott behüte Sie und Ihre Gemeinde.

Ihr Ralf Meister

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Der Landesbischof zur derzeitigen Lage der Flüchtlinge:

Liebe Schwestern und Brüder in den Kirchengemeinden,
ob aus Mazedonien, aus Heidenau oder aus Hildesheim: die Nachrichten in diesen Tagen sind erschütternd. Menschen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind und von denen viele jahrelang unmittelbare Gewalterfahrungen erlebten, werden in Deutschland erneut massiv ausgegrenzt, stigmatisiert und gewaltsam angegriffen.
Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte sind schändlich. Dumpfe Parolen, die Vorurteile schüren, vergiften das Klima der Solidarität und diskriminieren Menschen. Als Christinnen und Christen können wir dazu nicht schweigen. Das Schicksal der Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, berührt unseren Glauben. Denn die biblischen Erzählungen von Abraham und Mose, von Jakob und Noomi, von Maria und Josef sind Flüchtlings-geschichten. Die göttliche Zusage, mit denen zu sein, die fliehen und eine neue Heimat suchen müssen, ist eine ständige Herausforderung an uns: Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken. Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland. Ich bin der HERR, euer Gott. (3. Mose 19,33-34)
Dass in der Bibel immer wieder aufgefordert wird, gastfrei zu sein und Fremde zu be-herbergen, deutet an, wie schwer wir Menschen uns mit grenzenloser Gastfreundschaft tun. Angesichts der Flüchtlingskatastrophe vor Europas Grenzen gibt es keine Handlungsalternativen. Der Umgang mit den Fremden ist eine Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit unserer Wertegemeinschaft. Die Schlagzeilen müssen sich ändern: auf jede rechtsradikale Aktion, über die breit berichtet wird, kommen weitaus mehr ehrenamtliche Unterstützungsmaßnahmen, die jenseits der Schlagzeilen geschehen. Darüber muss geredet werden, damit das Bild in der öffentlichen Wahrnehmung sich nicht verschiebt.
Ich bin sehr dankbar für alles ehren- und hauptamtliche Engagement in unseren Gemeinden und Kirchenkreisen. Niedersachsen hat eine jahrzehntelange Erfahrung in der Aufnahme von Flüchtlingen, die durch politisches Handeln, vor allem aber durch die konkrete Hilfe von Menschen vor Ort gestaltet wurde.
Ich danke für die Zeit, die viele von Ihnen den Menschen schenken, die zu uns kommen. Ich danke für Initiativen und Projekte, die mit viel Einsatz und Kreativität entwickelt wurden. Ich danke Ihnen fürs Vorlesen, für Essensausgaben, Bettenaufbau,
Kleidersammlungen, Übersetzen, Organisieren und anderen Dienst an vielen Stellen. Das sind Dienste, die den Menschen helfen und Gott die Ehre geben.
Jeder und jede von Ihnen kann dazu beitragen, auch mit bescheidenen Mitteln, dass die Stimmung in unserem Land gegenüber den Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, eine offene und willkommene bleibt. Widersprechen Sie Stammtischparolen in Ihrer Nachbarschaft, beim Einkaufen und bei der Arbeit. Suchen Sie den Kontakt zu den neuen Bürgerinnen und Bürgern. Laden Sie in Ihre Gemeindehäuser ein und feiern miteinander. Und beten Sie für die Menschen, die kommen.
„Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40). Mit dem Wochenspruch für diese neue Woche grüße ich Sie herzlich. Nehmen wir diese Sätze als Aufforderung, das Rechte zu tun und das Notwendige tapfer zu ergreifen.
Gott behüte Sie und Ihre Gemeinde.
Ihr Ralf Meister
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